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The Ethics of Human Stem Cell Research and Therapy in Europe

  • Kurzbeschreibung:
    Hauptziel des Projektes ist es, eine ethische Beurteilungsmatrix für die Forschung an menschlichen Stammzellen zu entwickeln. Verantwortlichkeiten von involvierten Forschern, Politikern und Akteuren aus dem Bereich der Wirtschaft sollen ebenso erhoben werden wie die Rechte von Probanden und Gewebespendern. Neue ethische Aspekte, die durch die Stammzellforschung eröffnet werden, sollen erörtert werden.
    Besondere Aufmerksamkeit wird der Entwicklung der Stammzellforschung in Großbritannien, aber auch in Kontinentaleuropa geschenkt. Öffentliche Reaktionen und rechtliche Rahmenvorgaben sollen erwogen, ethische Gesichtspunkte und moralische Bedenken identifiziert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
    Zu diesen Zweck wird erwogen, wie sich die unterschiedliche Herkunft humaner Stammzellen sowohl auf die ethische Beurteilung der entsprechenden Forschungsvorhaben als auch auf ihre voraussichtliche Eignung für Forschung und Therapie auswirkt. Eine allgemeine ethische Kriteriologie für die Verwendung menschlichen Gewebes soll entwickelt werden und die spezielle Anwendung dieser Kriteriologie auf den Fall von Embryonen und Föten mit anderen Forschungs- oder Therapievorhaben bei Embryonen und Föten in Europa verglichen werden. Chancen und Risiken der Stammzellforschung, einschließlich möglicher Auswirkungen von regulatorischen Maßnahmen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa, sollen abgewogen werden. Das Projekt will auf diese Weise einen Beitrag leisten zu einem ausgewogenen Dialog zwischen Öffentlichkeit, Politik und Forschung.


  • Partner:
    Prof. John Harris, B.A., D.Phil. (Koordinator)
    Institute of Medicine, Law and Bioethics (IMLAB), University of Manchester, Großbritannien

    Prof. Inez de Beaufort
    Department of Medical Ethics, Erasmus University Rotterdam, Niederlande

    Prof. Ruth Chadwick, B.A., B.Phil., D.Phil., L.L.B.,
    Institute for Environment, Philosophy and Public Policy (IEPPP), Lancaster University, Großbritannien

    Andrew Dearing, D.Phil.
    European Industrial Research Management Association (EIRMA), Paris, Frankreich

    Charles A. Erin, B.Sc., M.Sc., Ph.D.
    Institute of Medicine, Law and Bioethics (IMLAB), University of Manchester, Großbritannien

    Prof. Göran Hermerén, Ph.D.
    Department of Medical Ethics, Lund University, Schweden

    Prof. Dr. phil. Dr. h.c. Ludger Honnefelder
    Institut für Wissenschaft und Ethik, Bonn

    Kirsty Keywood, L.L.B., L.L.M.
    Institute of Medicine, Law and Bioethics (IMLAB), University of Manchester, Großbritannien

    Prof. Bill Ollier
    School of Epidemiology and Health Sciences, Centre for Integrated Genomic Medical Research, University of Manchester, Großbritannien

    Prof. Stefano Rodota
    University of Rome «La Sapienza», Italien

    Prof. Carlos M. Romeo-Casabona D.L., M.D.,
    Catedra de Derechro y Genoma Humano, Universidad de Deusto, Bilbao, Spanien

 

  • Subkontraktor:
    Prof. Giovanni Berlinguer, M.D., National Committee for Bioethics, Rom, Italien

 

  • Förderung:
    «Quality of Life and Management of Living Resources», 5. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission

 

  • Förderungszeitraum:
    Februar 2002 - Januar 2005

 

  • Publikation:
    Heinemann, T., Honnefelder, L.: Principles of Ethical Decision Making Regarding Embryonic Stem Cell Research in Germany. In: Bioethics 16, 6 (2002), 530-543.
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